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Zugang zu Freiräumen vereinfachen

Raumsonde verbindet die Ebenen, die kreative Gemeinschaften daran hindern, die benötigten Räume zu nutzen – und macht räumliche, rechtliche und administrative Prozesse erstmals nachvollziehbar.

So funktioniert es
Unsere Vision

Wir bauen die Hürden zwischen Ideen und Freiräumen ab.

Kreative Initiativen sollten kein Rechtsteam brauchen, um einen Park, einen Innenhof oder eine Brachfläche zu nutzen. Raumsonde bildet die komplexen Zusammenhänge zwischen einer Idee für einen Raum und ihrer Umsetzung ab – und macht daraus einen Weg, den alle gehen können.

Die Struktur

Der Weg zum Freiraum führt durch vier Ebenen, die nicht miteinander kommunizieren.

Jede kreative Nutzung städtischer Räume und Freiflächen erfordert Orientierung in Raumdaten, Flächennutzungsregelungen, rechtlichen Vorgaben und Verwaltungsverfahren. Diese Ebenen bestehen nebeneinander. Ohne Unterstützung muss die Person mit der Idee sie selbst miteinander verbinden.

Der Weg von der Idee für einen Raum bis zur Umsetzung führt durch Ebenen, die nicht aufeinander abgestimmt sind.

Jede kreative Initiative muss vier getrennte Ebenen der Raumverwaltung durchlaufen – allein, ohne Karte und ohne Orientierungshilfe.

Raumdaten, Flächennutzung, rechtliche Vorgaben und Verwaltungsverfahren werden von unterschiedlichen Institutionen verwaltet und in verschiedenen Systemen abgebildet. Sie zu verbinden erfordert Wissen, das selten dokumentiert ist, und Zeit, die sich die meisten Initiativen nicht leisten können.

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Verwaltungsverfahren

Genehmigungsverfahren verteilen sich auf mehrere Behörden mit eigenen Zuständigkeiten, Fristen, Formularen und Erwartungen. Anträge, die diese Anforderungen nicht richtig berücksichtigen, werden verzögert, zurückgegeben oder abgelehnt. Die Antragstellenden müssen sich das institutionelle Wissen selbst aneignen.

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Kreative Ideen für Räume

Hier beginnt die Idee. Eine räumliche Vision bringt Anforderungen an Größe, Dauer, Infrastruktur und Lautstärke mit sich. Diese müssen in die institutionelle Sprache jeder darüberliegenden Ebene übersetzt werden. Ohne diese Übersetzung kommt die Idee nicht weiter.

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Flächennutzung

Jeder Raum hat eine rechtliche Einordnung: öffentliche Straße, Grünfläche, Schutzgebiet oder Privatgrundstück. Diese Einordnung bestimmt, was möglich ist – und wer darüber entscheiden darf.

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Rechtliche Vorgaben

Nutzungsbedingungen wie Lärmgrenzwerte, Sicherheitsanforderungen, Umweltschutz und Veranstaltungsvorschriften sind gesetzlich geregelt und unterscheiden sich je nach Flächentyp, Aktivität und Bezirk. Sie sind verbindlich und folgenreich, werden aber selten an einem Ort zusammengefasst.

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Verwaltungsverfahren

Genehmigungsverfahren verteilen sich auf mehrere Behörden mit eigenen Zuständigkeiten, Fristen, Formularen und Erwartungen. Anträge, die diese Anforderungen nicht richtig berücksichtigen, werden verzögert, zurückgegeben oder abgelehnt. Die Antragstellenden müssen sich das institutionelle Wissen selbst aneignen.

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Kreative Ideen für Räume

Hier beginnt die Idee. Eine räumliche Vision bringt Anforderungen an Größe, Dauer, Infrastruktur und Lautstärke mit sich. Diese müssen in die institutionelle Sprache jeder darüberliegenden Ebene übersetzt werden. Ohne diese Übersetzung kommt die Idee nicht weiter.

Unsere Methodik

Wir verbinden die Ebenen zu einem nachvollziehbaren Ablauf.

Die Methodik von Raumsonde bildet die Beziehungen zwischen kreativen Vorhaben, der rechtlichen Einordnung von Flächen, rechtlichen Vorgaben und Verwaltungsanforderungen ab. Daraus entsteht ein geführter, auf den jeweiligen Kontext zugeschnittener Prozess. Das Ergebnis ist für Nutzer*innen zugänglich und zugleich so strukturiert, dass es die Erwartungen der zuständigen Institutionen erfüllt.

Eine Methode, angepasst an jeden Kontext.

Eine Methodik. In unterschiedlichen Kontexten einsetzbar.

Die strukturelle Logik, die Berlins Genehmigungsverfahren für Veranstaltungen verbindet, lässt sich überall dort anwenden, wo kreative Gemeinschaften auf komplexe Strukturen der Raumverwaltung treffen. Die Methodik passt sich an lokale Rechtsrahmen, Flächennutzungssysteme und Verwaltungsstrukturen an – der grundlegende Ansatz bleibt derselbe.

Einfacher Zugang

Raumsonde Berlin: ein funktionierendes Modell für zivilgesellschaftlichen Zugang zum öffentlichen Raum.

Berlins Genehmigungsverfahren für Veranstaltungen wurden nicht für die Menschen entwickelt, die einen großen Teil des kulturellen Lebens der Stadt gestalten. Raumdaten, Genehmigungsanforderungen und Antragsverfahren unterscheiden sich je nach Bezirk, Flächentyp und Veranstaltungsart. Die gesamte Arbeit der Orientierung bleibt bei kleinen, nichtkommerziellen Veranstalter*innen.

Raumsonde Berlin verbindet alle vier Ebenen der Raumverwaltung auf einer Plattform. In ihrer unabhängigen Evaluation von 2024 beschrieben Forschende der Humboldt-Universität zu Berlin die Plattform als „Demokratietool“, das neue Möglichkeitsräume zwischen Zivilgesellschaft und öffentlicher Verwaltung eröffnet.

Zusammenarbeit

Helft uns, den Zugang zu Räumen zu verbessern

Die Herausforderung, der sich Raumsonde in Berlin widmet, gibt es auch anderswo. Überall dort, wo die Raumverwaltung zersplittert ist, wird der kreative und zivilgesellschaftliche Zugang zu Freiräumen strukturell erschwert. Wir arbeiten mit Stadtverwaltungen, Kulturorganisationen und Betreiber*innen offener und halböffentlicher Räume zusammen, um auf Grundlage dieser Methodik passende Lösungen zu entwickeln.

So arbeiten wir mit euch zusammen

Einführen und weiterentwickeln

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Eure internen Arbeitsabläufe bleiben erhalten. Raumsonde übernimmt die Komplexität beim Zugang. Bei der Nutzung wird sichtbar, wo weiterhin Hürden bestehen. So entsteht eine Grundlage, um sowohl die Plattform als auch langfristig die dahinterliegenden Prozesse zu verbessern.

Euren Kontext erfassen

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Zunächst erfassen wir die räumlichen, rechtlichen und administrativen Rahmenbedingungen eures Kontexts. Dabei identifizieren wir die Ebenen, ihre Beziehungen und die konkreten Stellen, an denen der Zugang für die Menschen scheitert, die ihn brauchen.

Den Anwendungsfall definieren

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Gemeinsam legen wir den Anwendungsbereich fest: Veranstaltungsgenehmigungen, Zugang zu Gemeinschaftsräumen, Zwischennutzungen oder einen anderen Einstiegspunkt. Der Anwendungsfall bestimmt, welche Teile der Methodik zuerst umgesetzt werden und wie ein erfolgreiches Ergebnis für Nutzer*innen und Institutionen aussieht.

Die Lösung entwickeln

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Wir integrieren eure Raumdaten, rechtlichen Vorgaben und Verwaltungsanforderungen in das Raumsonde-System. Das Ergebnis ist ein auf euren Kontext zugeschnittenes Tool, das Nutzer*innen durch den Prozess führt und von Anfang an Ergebnisse liefert, die den institutionellen Anforderungen entsprechen.

Einführen und weiterentwickeln

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Eure internen Arbeitsabläufe bleiben erhalten. Raumsonde übernimmt die Komplexität beim Zugang. Bei der Nutzung wird sichtbar, wo weiterhin Hürden bestehen. So entsteht eine Grundlage, um sowohl die Plattform als auch langfristig die dahinterliegenden Prozesse zu verbessern.

Euren Kontext erfassen

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Zunächst erfassen wir die räumlichen, rechtlichen und administrativen Rahmenbedingungen eures Kontexts. Dabei identifizieren wir die Ebenen, ihre Beziehungen und die konkreten Stellen, an denen der Zugang für die Menschen scheitert, die ihn brauchen.

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